Simracing | Virtuelle Rennrunden werden nun für die Rennlizenz für die Nürburgring-Nordschleife angerechnet
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thedoctor -
November 17, 2025 at 7:01 PM -
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Die neuen Lizenzbestimmungen für die Nürburgring-Nordschleife, die im Dezember 2025 in Kraft treten, umfassen nun auch Sim-Racing-Elemente.
Die vom Deutschen Motorsport-Sportverband (DMSB) ausgestellte DMSB-Genehmigung Nordschleife ist für alle Fahrer erforderlich, die auf der Nordschleife an Rennen teilnehmen möchten. Dies gilt sowohl für die ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie (ALS) als auch für das renommierte 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.
Kriterien für die DPN-Permit der Stufe B
Inspiriert durch die herausragenden Leistungen der Sim-Racing-Enthusiasten Max Verstappen und Chris Lulham auf der Nordschleife zu Beginn dieses Jahres, ermöglichen die neuen Regelungen es Fahrern mit mindestens einer internationalen Rennlizenz der Klasse D, die DPN-Lizenz der Stufe B deutlich schneller zu erwerben als zuvor.
Um eine DPN-Lizenz der Stufe B zu erlangen, haben Fahrer nun die Möglichkeit, an mindestens einer Runde der Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN)-Meisterschaft teilzunehmen und zusätzlich eine Saison der Digital Nürburgring Endurance Series 2025/2026 zu absolvieren, welche die iRacing-Plattform nutzt.
Um für die Lizenz angerechnet zu werden, müssen mindestens drei der vier Sim-Racing-Runden unfallfrei abgeschlossen werden. Die realen RCN-Leistungstests und DPN-Fahrertrainingskurse bleiben weiterhin gültige Zugangsvoraussetzungen, einschließlich des obligatorischen DPN-E-Learning-Kurses.
Bisher war es erforderlich, dass Fahrer zur Erlangung einer Level-B-Lizenz mindestens 15 Runden in einem Solo- oder zwei Zwei-Fahrer-RCN-Events absolvieren. Verstappen hingegen erfüllte die Anforderungen durch den Abschluss eines vollständigen DPN-Fahrertrainingskurses.
Lockerung der DPN-Permit-A-Lizenzregeln
Die Kriterien für den Erwerb der DPN-Level-A-Lizenz, die es Fahrern gestattet, GT3-Fahrzeuge zu fahren, wurden ebenfalls gelockert. Fahrer müssen nun lediglich ein straffreies Rennen auf der Nordschleife sowie mindestens acht Runden absolvieren.
Früher war es notwendig, dass Teilnehmer mindestens 20 Prozent der gesamten Fahrzeit ihres Teams absolvieren, um eine A-Lizenz zu erhalten. Die neuen Regelungen sind dadurch sowohl verständlicher als auch leichter umsetzbar.
Es wird gehofft, dass die Vereinfachung der Zulassungsregeln für die Nordschleife in Zukunft dazu führen wird, dass mehr Formel-1-Fahrer wie Verstappen und Weltstars wie Valentino Rossi auf der Nordschleife antreten können, da der Zeitaufwand für den Erwerb der Lizenzen A und B nun erheblich verringert wurde.
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