Hardware | MOZA stellt schlanke vierachsige Motion-Plattform vor
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thedoctor -
10. März 2026 um 18:06 -
- Ankündigung
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2 Minuten
- Die Moza HMA150 Bewegungsplattform wurde auf der GDC in San Francisco erstmals vorgestellt.
- Sie bietet einen Hub von 150 mm und simuliert Kräfte von bis zu 1 G.
- Das Racing Lab steuert die Eingaben der Moza-Produkte und vermittelt den Spielern physisch, wie man schnell fährt.
MOZA hat seinen ersten Schritt in die Technologie der Sim-Racing-Motion-Plattformen vollzogen und den HMA150 Haptic Motion Actuator auf der GDC Festival of Gaming Expo 2026 in San Francisco präsentiert.
Der HMA150 arbeitet mit vier Aktuatoren, die über drei Freiheitsgrade (DOF) verfügen, und simuliert die beim Beschleunigen, Bremsen und Kurvenfahren entstehenden Kräfte bis zu 1 G. Die Aktuatoren haben einen Hub von 150 mm und können sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 300 mm/s bewegen, angetrieben von einem 48-V-Niederspannungs-Gleichstromsystem. MOZA sieht hierin einen Vorteil des HMA150 gegenüber einigen Mitbewerbern, da keine großen Netzteile erforderlich sind.
Zusätzlich sind alle Steuerungskomponenten in jeder Aktuatorverkleidung integriert, was dem Produkt ein ansprechendes und aufgeräumtes Erscheinungsbild verleiht. Das gesamte System wird von einem 600-MHz-Prozessor gesteuert und bietet Vibrationseffekte von bis zu 150 Hz, was angeblich 50 Hz mehr als vergleichbare Systeme ausmacht.
MOZA Motion Manager
Ebenfalls auf der GDC vorgestellt wird der MOZA Motion Manager, eine KI-gestützte Motion-Feedback-Engine, die auch dann Bewegungseffekte bereitstellt, wenn das gewählte Spiel keine Telemetriedaten ausgibt.
Theoretisch könnte dies auch für Spiele außerhalb des Sim-Racing-Bereichs, wie Cyberpunk 2077 und Red Dead Redemption 2, von Bedeutung sein, da der Motion Manager in der Lage ist, Audio- und visuelle Signale zu interpretieren. Dies könnte das Reiten auf einem Pferd zu einem besonders immersiven Erlebnis machen.
KI-Coach: Racing Lab
In einer möglicherweise kontroversen Entscheidung hat MOZA beschlossen, die frühere Zusammenarbeit mit Track Titan im Bereich des KI-Fahrcoachings intern fortzuführen und das „Racing Lab“ zu gründen.
Diese innovative Anwendung kann die Eingaben von MOZA-Lenkrädern und -Pedalen steuern, um Rundenzeiten auf Expertenniveau (oder sogar schneller) zu simulieren, und bietet somit eine neue, physischere Möglichkeit, fortgeschrittene Techniken zu erlernen.
Wie andere KI-Trainingswerkzeuge, beispielsweise trophi.ai, wird auch Racing Lab weiterhin Fahrtipps und Telemetriedaten liefern, um fortgeschrittenes Feedback zu geben.
Weitere Informationen zu Preisen und Veröffentlichungsterminen bezüglich der neuesten Innovationen von MOZA stehen derzeit noch aus. Der HMA150 Haptic Motion Actuator kann jedoch ab sofort bis zum 13. März am Stand 1055 im Moscone Center in San Francisco auf der GDC getestet werden.